2008-01-30 Flug Frankfurt – México D.F.
No entiendo -
Gleich bei Ankunft an Sitzreihe 36 begrüßte mich ein Italiener Ende 30 mit einem spanischen Redeschwall… Na toll, und das, wo mir ja nu gerade jetzt so gar nicht nach Smalltalk zumute und ich in Gedanken sowieso ganz woanders war. Zum Glück gibt es Kopfhörer und ein Unterhaltungsprogramm an Board. Das wird mir hoffentlich weitere Kommunikationsversuche ersparen…
Kaum habe ich es mir auf meinem Gangplätzchen C einigermaßen bequem gemacht, drängelt sich eine 6-Jährige an mir vorbei zum noch freien Platz B zwischen mir und dem Italiener. Auf dem Fuße folgt deren Mama, die mir mit einem spanischen Redeschwall versucht zu verdeutlichen, dass ihre Tochter Platz B (also Mitte links), sie selbst aber Platz F (also Mitte Mitte) hat, und dass es doch nun selbstverständlich sei, dass ich meinen Platz räume, damit Mutter und Tochter zusammen sitzen können.
No entiendo -
Gleich bei Ankunft an Sitzreihe 36 begrüßte mich ein Italiener Ende 30 mit einem spanischen Redeschwall… Na toll, und das, wo mir ja nu gerade jetzt so gar nicht nach Smalltalk zumute und ich in Gedanken sowieso ganz woanders war. Zum Glück gibt es Kopfhörer und ein Unterhaltungsprogramm an Board. Das wird mir hoffentlich weitere Kommunikationsversuche ersparen…
Kaum habe ich es mir auf meinem Gangplätzchen C einigermaßen bequem gemacht, drängelt sich eine 6-Jährige an mir vorbei zum noch freien Platz B zwischen mir und dem Italiener. Auf dem Fuße folgt deren Mama, die mir mit einem spanischen Redeschwall versucht zu verdeutlichen, dass ihre Tochter Platz B (also Mitte links), sie selbst aber Platz F (also Mitte Mitte) hat, und dass es doch nun selbstverständlich sei, dass ich meinen Platz räume, damit Mutter und Tochter zusammen sitzen können.
Irgendwie sind mir meine Kenntnisse der spanischen Sprache plötzlich völlig abhanden gekommen und so schau ich sie nur mit großen Augen an… Ich bin doch nicht blöd, einen Gangplatz aufzugeben, um sich in die Mitte zwischen was weiß ich, wer da noch kommt zu quetschen… nein, nicht bei einem Flug von fast 12 Stunden (Wir hatten starken Gegenwind, sodass aus 10 und ein bisschen plötzlich 11:53 wurden). Soll sie sich nen anderen Dummen suchen. Den hat sie später wohl auch gefunden, denn plötzlich war das Mädel weg und saß neben ihrer Mama. Und so kam ich doch noch zu meiner, wenn auch nicht ganz freien Reihe. Wenigstens konnte ich die Füße in Richtung Platz B ausstrecken und das ist schon goldwert ;-)
Ansonsten war der Flug relativ langweilig. Den Film mit den kochenden Ratten hab ich nun zum dritten Mal gesehen und den Rest der Zeit (natürlich immer mit Kopfhörern im Ohr) vor mich hindösend, rätselnd und essend verbracht.
2008-01-30 20:15 (GMT-6) México D.F., Flughafen Ankunftshalle
Antje schmuggelt Obst durch den Zoll und wird prompt dabei erwischt
Der Flug war diesmal relativ unspektakulär, andere würden sagen „langweilig“… Keine kaputte Tür, kein verspäteter Abflug, keinerlei Einreiseprobleme und schlussendlich waren sogar alle meine Koffer mit mir gelandet ;-).
Gerade als ich eben jene vom Transportband auf so ein wackeliges Wägelchen ohne Feststellbremse wuchten wollte, stand der Italiener von Platz 36 A plötzlich wieder neben mir.
Ob ich eine Telefonnummer hier bei Siemens hätte… Na klar, die von meinem Chef natürlich… Die wollte er dann aber wohl doch nicht und mir stattdessen seine geben, damit ich mich mal melde (Waehrend des POS scheine ich ausserlich stark gealtert zu sein)…
Ansonsten war der Flug relativ langweilig. Den Film mit den kochenden Ratten hab ich nun zum dritten Mal gesehen und den Rest der Zeit (natürlich immer mit Kopfhörern im Ohr) vor mich hindösend, rätselnd und essend verbracht.
2008-01-30 20:15 (GMT-6) México D.F., Flughafen Ankunftshalle
Antje schmuggelt Obst durch den Zoll und wird prompt dabei erwischt
Der Flug war diesmal relativ unspektakulär, andere würden sagen „langweilig“… Keine kaputte Tür, kein verspäteter Abflug, keinerlei Einreiseprobleme und schlussendlich waren sogar alle meine Koffer mit mir gelandet ;-).
Gerade als ich eben jene vom Transportband auf so ein wackeliges Wägelchen ohne Feststellbremse wuchten wollte, stand der Italiener von Platz 36 A plötzlich wieder neben mir.
Ob ich eine Telefonnummer hier bei Siemens hätte… Na klar, die von meinem Chef natürlich… Die wollte er dann aber wohl doch nicht und mir stattdessen seine geben, damit ich mich mal melde (Waehrend des POS scheine ich ausserlich stark gealtert zu sein)…
Wie schade, dass ich gerade so gar nix zum schreiben hier hab… Als ich meine Aufmerksamkeit dann wieder mehr dem Transportband mit meinem noch fehlenden Rucksack widme, gibt er es endlich auf und verabschiedet sich förmlich.
Mit meinem Gepäckwagen schiebe ich mich in Richtung Zoll. Hier müssen wieder alle Koffer abgeladen, durchleuchtet und wieder aufgeladen werden. Aber Mann ist ja freundlich und hält den Wagen fest, während ich die Koffer hoch wuchte (Ja, ich weiß, selbst schuld…). Jedenfalls gibt es keinerlei Problem, bis mein Handgepäck aus der Schleuse kommt. Da standen nämlich plötzlich 2 Offizielle neben mir und nahmen mich und meinen Rucksack mit zum Auspackschalter… Häh? Was denn nu? Ich brauchte aber nur den Rucksack öffnen und schon hatten sie, was sie gesucht haben. 3 illegal eingeführte Äpfel, die einer von den Uniformmenschen auch gleich in einer Glasbox entsorgte. Na toll, welch Verschwendung… hätt ich sie doch mal lieber noch verspeist, anstatt immer der Schokolade den Vorzug zu geben. Dass ich noch kiloweise eben jene im Koffer hatte, schien hier ja niemanden zu stören.
Ich durfte mir noch anhören, dass ich etwas Verbotenes getan hatte, wurde dann aber auch sofort in Richtung wartende Taxifahrermeute entlassen.
Genau an der Tür standen dann weitere Uniformierte, die mir deutlich machten, dass ich mit dem Wägelchen nicht nach draußen darf, sondern mein Gepäck auf ein anderes Wägelchen umladen muss, welches ich natürlich nicht selbst schieben darf. Beim Umladen und bei der Suche nach der Person mit Siemens-Schild wird mir hier aber eifrigst geholfen. Warum wohl?!?
Als ich den Siemens-Mann endlich gefunden hab, kann ich nun auch unbesorgt Geld tauschen, während er auf mein Gepäck aufpasst.
20 Peso werde ich sofort wieder los, als mein Gepäckschieber die Hand aufhält. Keine Ahnung, ob das ein angemessenes Trinkgeld ist… 1,irgendwas Euro…
Naja, mein Abholer ist natürlich kein Siemens-Mann, sondern ein Bekannter einer Bekannten und seines Zeichens Taxifahrer, nein, Chauffeur. Er wird wohl immer von den Teamassistentinnen angeheuert, wenn mal wieder jemand sicher vom Flughafen in die Stadt kutschiert werden muss. Die Hälfte der Fahrt hat er also auch damit verbracht, für sich zu werben… Als ich dann aber den Preis für die Fahrt erfuhr, entschied ich mich, privat in Zukunft doch lieber die kleinen grünen Käfertaxis zu nutzen… 400 Pesos, bei nem Kurs von 1:15 ist das ne ganze Menge Holz. Da ich aber nur noch ins Hotel wollte und die Fahrt sowieso abrechnen kann, soll mir das heut egal sein.
2008-01-30 22:30 (GMT-6) México D.F., San Marino, Suites San Marino, Bett
Endlich umfallen! Total geschafft lass ich meine Koffer erst mal da rumstehen, wo der Hotelboy, für den ich nicht mal ein Trinkgeld hatte (ein 200-Peso-Schein erschien mir dann doch zu fett), sie abgestellt hat.
Das notwendigste hatte ich ja im Handgepäck verstaut und so dauert es nach Ankunft keine 20 Minuten bis ich im Bett (sogar mit ordentlicher Bettdecke) liege.
Mit meinem Gepäckwagen schiebe ich mich in Richtung Zoll. Hier müssen wieder alle Koffer abgeladen, durchleuchtet und wieder aufgeladen werden. Aber Mann ist ja freundlich und hält den Wagen fest, während ich die Koffer hoch wuchte (Ja, ich weiß, selbst schuld…). Jedenfalls gibt es keinerlei Problem, bis mein Handgepäck aus der Schleuse kommt. Da standen nämlich plötzlich 2 Offizielle neben mir und nahmen mich und meinen Rucksack mit zum Auspackschalter… Häh? Was denn nu? Ich brauchte aber nur den Rucksack öffnen und schon hatten sie, was sie gesucht haben. 3 illegal eingeführte Äpfel, die einer von den Uniformmenschen auch gleich in einer Glasbox entsorgte. Na toll, welch Verschwendung… hätt ich sie doch mal lieber noch verspeist, anstatt immer der Schokolade den Vorzug zu geben. Dass ich noch kiloweise eben jene im Koffer hatte, schien hier ja niemanden zu stören.
Ich durfte mir noch anhören, dass ich etwas Verbotenes getan hatte, wurde dann aber auch sofort in Richtung wartende Taxifahrermeute entlassen.
Genau an der Tür standen dann weitere Uniformierte, die mir deutlich machten, dass ich mit dem Wägelchen nicht nach draußen darf, sondern mein Gepäck auf ein anderes Wägelchen umladen muss, welches ich natürlich nicht selbst schieben darf. Beim Umladen und bei der Suche nach der Person mit Siemens-Schild wird mir hier aber eifrigst geholfen. Warum wohl?!?
Als ich den Siemens-Mann endlich gefunden hab, kann ich nun auch unbesorgt Geld tauschen, während er auf mein Gepäck aufpasst.
20 Peso werde ich sofort wieder los, als mein Gepäckschieber die Hand aufhält. Keine Ahnung, ob das ein angemessenes Trinkgeld ist… 1,irgendwas Euro…
Naja, mein Abholer ist natürlich kein Siemens-Mann, sondern ein Bekannter einer Bekannten und seines Zeichens Taxifahrer, nein, Chauffeur. Er wird wohl immer von den Teamassistentinnen angeheuert, wenn mal wieder jemand sicher vom Flughafen in die Stadt kutschiert werden muss. Die Hälfte der Fahrt hat er also auch damit verbracht, für sich zu werben… Als ich dann aber den Preis für die Fahrt erfuhr, entschied ich mich, privat in Zukunft doch lieber die kleinen grünen Käfertaxis zu nutzen… 400 Pesos, bei nem Kurs von 1:15 ist das ne ganze Menge Holz. Da ich aber nur noch ins Hotel wollte und die Fahrt sowieso abrechnen kann, soll mir das heut egal sein.
2008-01-30 22:30 (GMT-6) México D.F., San Marino, Suites San Marino, Bett
Endlich umfallen! Total geschafft lass ich meine Koffer erst mal da rumstehen, wo der Hotelboy, für den ich nicht mal ein Trinkgeld hatte (ein 200-Peso-Schein erschien mir dann doch zu fett), sie abgestellt hat.
Das notwendigste hatte ich ja im Handgepäck verstaut und so dauert es nach Ankunft keine 20 Minuten bis ich im Bett (sogar mit ordentlicher Bettdecke) liege.

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