Mein Informationsjahr in México 2008

2008-02-29 Der erste Monat ist vorbei

Heute ist wieder einmal Freitag, das heißt, ich habe wieder eine Arbeitswoche (und meinen ersten Monat in D.F.) erfolgreich hinter mich gebracht. Von Montag bis Freitag bleibt leider nicht allzu viel Freizeit übrig, in der ich was unternehmen könnte, das dann hier auch erwähnenswert ist.
Mittwochabend waren wir in La Bodega (angeblich einem Argentinier) in der Condesa essen. Vom Ambiente her ist das Restaurant wirklich empfehlenswert, schön eingerichtet und mit Live-Musik auf einer kleinen Bühne (für die dann mit der Rechnung auch 60 Peso pro Person fällig wurden). Das Essen war OK, aber nicht überragend… und von dem typisch argentinischen saftigen zentimeterdicken Steak war auch weit und breit nix zu sehen. Mich hat das aber nicht sonderlich gestört. Mein hauchdünnes gegrilltes Stück Fleisch (sehr lecker gewürzt) hat gereicht, um meinen Magen die ganze Nacht zu beschäftigen und mir den Schlaf zu rauben. War halt doch etwas zu spät am Abend ;-( Nächstes Mal gibt’s für den Hasen ne Salatplatte…

Diese Woche hatten wir (Praktikant Peter und ich) nun auch die ersten Stunden Spanischunterricht, diesmal noch zusammen, ab nächster Woche besuchen wir aufgrund des unterschiedlichen Levels getrennte Veranstaltungen. Ich darf dann Dienstag und Donnerstag früh um 07:00 im Büro antanzen, da der Sprachunterricht immer vor der Kernarbeitszeit stattfindet. Freitag geht’s dann nach Feierabend noch 1,5 Stunden weiter. Und Samstag früh gibt es ab 08:00 vier Stunden interaktiven Sprachunterricht irgendwo in der Stadt, hier wieder beide zusammen. Is also demnächst erst einmal nix mit ausgiebigem Reinfeiern ins Wochenende...

Freitagabend hat Andrea ihren Abschied gefeiert (mal wieder im Patanegra, diesmal unten in der Bar). Ich war aber nur für etwas mehr als eine Stunde dort, da ich ja Samstag früh um 08:00 zum Sprachkurs im Zentrum antreten musste. Bei dieser Gelegenheit (mal Kopfschmerzfrei) habe ich meine erste echte mexikanische Margarita (wurde schließlich in Mexiko erfunden) geschlürft… sehr lecker, muss ich schon sagen, nur der Salzrand am Glas ist Gewöhnungssache. Naja, viel Spannendes ist nicht passiert. Ich hab ein paar Kollegen kennen gelernt, die auf dem gleichen Flur arbeiten wie ich und denen ich schon mindestens zwei drei mal unbewusster Weise über den Weg gelaufen bin… was sie mir auch gleich breit grinsend vorhalten mussten. Auf dem Rückweg haben Julia und ich uns gleich erstmal verlaufen, oder besser gesagt, wir waren in der richtigen Richtung unterwegs, aber keines der Häuser kam uns bekannt vor (es war halt dunkel), sodass wir die 500 Meter schließlich leicht verunsichert mit dem Taxi heim gefahren sind.

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