Freitag der 13. ?
Der Tag ging gleich gut los… Beim Frühstück hatte ich meine Tasche über die Stuhllehne gehangen und dann natürlich dort vergessen. Als wir später unser Zimmer räumen, fällt mir endlich auf, dass was Wichtiges fehlt… nämlich Pass, Kreditkarten und so weiter… Also zurück zum mittlerweile geschlossenen Restaurant (Ich wusste ja ganz sicher, wo ich die Tasche hatte liegen lassen), Von den Kellnern wollte jedoch keiner eine Tasche gefunden haben und über der Stuhllehne hing sie auch nicht mehr. Die aufsteigende Panik bekämpfend bin ich zur Rezeption… und dort fand ich sie zum Glück wieder… hmmm… einer von den ach so unwissenden Kellnern muss mich ja vorhin schön veralbert haben… nun gut, Hauptsache, sie ist wieder da.
Als wir bereits im Auto saßen, kam der Rezeptionsmensch rausgestürmt und wollte wissen, ob wir nicht auch noch die Flasche Wasser, die bei Ankunft im Bad gestanden hatte, getrunken hätten – in diesem Fall hätten wir jetzt nämlich noch 30 Peso oder so blechen müssen. Nein, haben wir nicht… Die Flasche steht noch da, wo sie war… Das nehmen die hier ganz genau, wie wir später auch in anderen Hotels noch erfahren werden.
Beim Verlassen des Parkplatzes (dessen Ausfahrt genau hinter einer Kurve liegt) klauen wir denn auch gleich einem Kleinlaster die Vorfahrt. Dessen Fahrer findet das überhaupt nicht lustig und beschließt, es uns mal so richtig zu zeigen… Sch… Latinomachos… Er setzt zum Überholen an und schneidet uns beim Wiedereinscheren so stark den Weg ab, dass es uns trotz starkem Ausweichen in Richtung Strassengraben beinahe den Außenspiegel gekostet hätte.
Nachdem dieser Schreck dann aber verdaut ist, gestaltet sich die weitere Fahrt durch hunderte Schlaglöcher und über fast genauso viele Topes (das sind die aufgeschütteten Hügel, bei denen man aufsetzt, wenn man sie mit mehr als 10 km/h passieren will, und von denen jedes Dörfchen, selbst wenn es nur aus drei Häusern besteht, viel zu viele hat) eher langweilig.
In Kabáh haben wir zum ersten Mal gehalten, jedoch die Pyramide mangels Interesse nur von außen betrachtet.
Weiter südlich in Edzná dagegen entschieden wir uns für einen Spontanbesuch, da wir eine Pause und einen Fahrerwechsel dringend nötig hatten. Beifahrer Antje hatte zu viel gemeckert und sollte es nun besser machen… Nach der Besichtigung der Anlage, die fast noch schöner ist als die berühmtere in Uxmal, machten wir uns dann auch wesentlich entspannter auf den Weg nach Chompotón. Hier gab es in einem ziemlich guten Straßenrestaurant direkt am Meer das verdiente Mittagessen. Da das Dorf aber ansonsten nicht allzu viel zu bieten hat, beschlossen wir, doch durchzufahren bis Palenque. Der Nachmittag mit heftigem Platzregen, einer extrem schlechten Strasse und vielen LKWs im Weg wurde dadurch völlig urlaubsuntauglich, nämlich ziemlich anstrengend.
Gegen 19:00 kamen wir völlig geschafft in Palenque an und machten uns auf die Suche des vom Reiseführer empfohlenen Hotels. Durch eine kleine Verwechslung der Namen landeten wir zunächst in einem Hotel mit Baustelle inklusive und waren dementsprechend enttäuscht über die Empfehlung… Naja, trotz „Null Bock“ wollten wir nach einem anderen Hotel Ausschau halten. An der Ausfahrt bemerkten wir dann endlich meinen Irrtum und waren froh, hier nicht gebucht zu haben…
Dschungelparadies
Unser Wunschhotel befand sich nämlich einen Kilometer weiter südlich und entpuppte sich als wahres Dschungelparadies. J Hier bleiben wir wohl besser gleich 2 Nächte und lassen es uns so richtig gut gehen. Mit Ausnahme des Essens (welches zwar gut ist, aber nicht so herausragend wie die Bungalowanlage an sich) hört man sogar von Jens ein „PERFEKT“ … und das ist relativ selten…
Nach dem Essen spazierten wir durch den nächtlichen Dschungel… gut ich gebe zu… auf den befestigten Wegen… ins Gebüsch hat sich der Angsthase nicht getraut… wer weiß, wer und was da so rumkriecht…
In unserem Paradies gab es sogar ein nächtliches Animationsprogramm… Mal abgesehen davon, dass einen die schwüle Hitze eh kaum schlafen lässt, gab es morgens gegen drei oder halb vier einen ohrenbetäubenden Krach im Dschungel, der fast eine halbe Stunde andauerte. Wir mutmaßten, was das wohl sein könnte (beim Blick aus dem Fenster sieht man ja nur schwarzes Gebüsch, und die Tür wollten wir dann doch nicht öffnen… vielleicht sitzt das Tier ja schon bei uns auf der Terrasse)… Am passendsten fand ich den Versuch „schnarchendes Krokodil“… es klang jedenfalls ziemlich bedrohlich, selbst Jens (der ja nun schon mitten im Amazonasdschungel in ner Hängematte übernachtet hatte) war das nicht ganz geheuer.
Am nächsten Morgen lese ich im Reiseführer was von Brüllaffen… aber dass die sooo laut brüllen?!? Quién sabe….
Der Tag ging gleich gut los… Beim Frühstück hatte ich meine Tasche über die Stuhllehne gehangen und dann natürlich dort vergessen. Als wir später unser Zimmer räumen, fällt mir endlich auf, dass was Wichtiges fehlt… nämlich Pass, Kreditkarten und so weiter… Also zurück zum mittlerweile geschlossenen Restaurant (Ich wusste ja ganz sicher, wo ich die Tasche hatte liegen lassen), Von den Kellnern wollte jedoch keiner eine Tasche gefunden haben und über der Stuhllehne hing sie auch nicht mehr. Die aufsteigende Panik bekämpfend bin ich zur Rezeption… und dort fand ich sie zum Glück wieder… hmmm… einer von den ach so unwissenden Kellnern muss mich ja vorhin schön veralbert haben… nun gut, Hauptsache, sie ist wieder da.
Als wir bereits im Auto saßen, kam der Rezeptionsmensch rausgestürmt und wollte wissen, ob wir nicht auch noch die Flasche Wasser, die bei Ankunft im Bad gestanden hatte, getrunken hätten – in diesem Fall hätten wir jetzt nämlich noch 30 Peso oder so blechen müssen. Nein, haben wir nicht… Die Flasche steht noch da, wo sie war… Das nehmen die hier ganz genau, wie wir später auch in anderen Hotels noch erfahren werden.
Beim Verlassen des Parkplatzes (dessen Ausfahrt genau hinter einer Kurve liegt) klauen wir denn auch gleich einem Kleinlaster die Vorfahrt. Dessen Fahrer findet das überhaupt nicht lustig und beschließt, es uns mal so richtig zu zeigen… Sch… Latinomachos… Er setzt zum Überholen an und schneidet uns beim Wiedereinscheren so stark den Weg ab, dass es uns trotz starkem Ausweichen in Richtung Strassengraben beinahe den Außenspiegel gekostet hätte.
Nachdem dieser Schreck dann aber verdaut ist, gestaltet sich die weitere Fahrt durch hunderte Schlaglöcher und über fast genauso viele Topes (das sind die aufgeschütteten Hügel, bei denen man aufsetzt, wenn man sie mit mehr als 10 km/h passieren will, und von denen jedes Dörfchen, selbst wenn es nur aus drei Häusern besteht, viel zu viele hat) eher langweilig.
In Kabáh haben wir zum ersten Mal gehalten, jedoch die Pyramide mangels Interesse nur von außen betrachtet.
Weiter südlich in Edzná dagegen entschieden wir uns für einen Spontanbesuch, da wir eine Pause und einen Fahrerwechsel dringend nötig hatten. Beifahrer Antje hatte zu viel gemeckert und sollte es nun besser machen… Nach der Besichtigung der Anlage, die fast noch schöner ist als die berühmtere in Uxmal, machten wir uns dann auch wesentlich entspannter auf den Weg nach Chompotón. Hier gab es in einem ziemlich guten Straßenrestaurant direkt am Meer das verdiente Mittagessen. Da das Dorf aber ansonsten nicht allzu viel zu bieten hat, beschlossen wir, doch durchzufahren bis Palenque. Der Nachmittag mit heftigem Platzregen, einer extrem schlechten Strasse und vielen LKWs im Weg wurde dadurch völlig urlaubsuntauglich, nämlich ziemlich anstrengend.
Gegen 19:00 kamen wir völlig geschafft in Palenque an und machten uns auf die Suche des vom Reiseführer empfohlenen Hotels. Durch eine kleine Verwechslung der Namen landeten wir zunächst in einem Hotel mit Baustelle inklusive und waren dementsprechend enttäuscht über die Empfehlung… Naja, trotz „Null Bock“ wollten wir nach einem anderen Hotel Ausschau halten. An der Ausfahrt bemerkten wir dann endlich meinen Irrtum und waren froh, hier nicht gebucht zu haben…
Dschungelparadies
Unser Wunschhotel befand sich nämlich einen Kilometer weiter südlich und entpuppte sich als wahres Dschungelparadies. J Hier bleiben wir wohl besser gleich 2 Nächte und lassen es uns so richtig gut gehen. Mit Ausnahme des Essens (welches zwar gut ist, aber nicht so herausragend wie die Bungalowanlage an sich) hört man sogar von Jens ein „PERFEKT“ … und das ist relativ selten…
Nach dem Essen spazierten wir durch den nächtlichen Dschungel… gut ich gebe zu… auf den befestigten Wegen… ins Gebüsch hat sich der Angsthase nicht getraut… wer weiß, wer und was da so rumkriecht…
In unserem Paradies gab es sogar ein nächtliches Animationsprogramm… Mal abgesehen davon, dass einen die schwüle Hitze eh kaum schlafen lässt, gab es morgens gegen drei oder halb vier einen ohrenbetäubenden Krach im Dschungel, der fast eine halbe Stunde andauerte. Wir mutmaßten, was das wohl sein könnte (beim Blick aus dem Fenster sieht man ja nur schwarzes Gebüsch, und die Tür wollten wir dann doch nicht öffnen… vielleicht sitzt das Tier ja schon bei uns auf der Terrasse)… Am passendsten fand ich den Versuch „schnarchendes Krokodil“… es klang jedenfalls ziemlich bedrohlich, selbst Jens (der ja nun schon mitten im Amazonasdschungel in ner Hängematte übernachtet hatte) war das nicht ganz geheuer.
Am nächsten Morgen lese ich im Reiseführer was von Brüllaffen… aber dass die sooo laut brüllen?!? Quién sabe….
