Fußmarsch durchs Zentrum
Als ich so gegen 9 endlich aufwache, ist es draußen ziemlich bewölkt und es sieht eher nach Regendusche als nach dem erhofften Sonnenbad aus. Schade, aber nichts desto trotz, ich bin nicht hier um im Hotel rumzugammeln… nein, nach einer kalten Dusche (sehr angenehm bei den Temperaturen) mache ich mich auf die Suche nach einem guten Frühstück, natürlich nicht in meinem Hotel, das wäre ja zu einfach… Nein, da ich für mexikanische Verhältnisse noch relativ früh dran bin, bekomme ich noch ein Plätzchen auf der Terrasse des weithin berühmten Gran Café de Parroquia mit Blick auf den Hafen. Hier lasse ich mir die seit langem besten huevos revueltos samt ebenfalls anders schmeckender Bohnenpampe, ergänzt durch einen frischen Orangensaft schmecken. Das noch dazu bestellte Marmeladenbrötchen war mir dann jedoch aufgrund seiner Größe und der Tatsache, dass es eher eine Art Berliner war, zu viel des Guten. Eigentlich hatte ich vor, heute Vormittag die spanische Festung, die auf einer Halbinsel vor der Stadt liegt, und die ich von meinem Frühstücktisch aus bereits sehen konnte, zu besichtigen. Natürlich zu Fuß… also bin ich losspaziert… nur leider ist die Brücke, die auf kürzestem Wege dorthin führt, momentan wegen Bauarbeiten gesperrt… also auf zur nächsten Brücke… als ich an dieser ankomme, werden die dunklen Stimmen, die mir zum Abbruch raten immer lauter und schließlich erhöre ich sie und ändere mein Programm in Besichtigung des Stadtzentrums samt Kathedrale, Zócalo, Hafen, Faro, Bastion und den vielen kleinen bunten Seitengassen. Sehr schön, muss ich schon sagen.
Nach einer kurzen Siesta (die Hitze macht mir ganz schön zu schaffen) geht’s dann los (auch wieder zu Fuß natürlich) in die Richtung, in der sich laut Stadtplan die Strände befinden… Mittlerweile knallt die Sonne vom strahlendblauen Himmel und zu meiner Sonnenbrille gesellen sich Basecap und Schultertuch… wenn auch mal wieder zu spät… Irgendwann komm ich dann auch an, am Strand… Aber das verwöhnte Ostseekind will sich hier zwischen diesen ganzen Massen, die sich in den Palaparestaurants fast mit den Füßen im Wasser mit fettigem Zeug voll stopfen, und den ganzen „Verkäufern“ einfach nicht wohl fühlen und so breche ich die Suche nach einem ruhigen Schattenplatzchen am Wasser ab… Allerdings stehen selbst die vereinzelten Bänke nicht etwa im Schatten einer Palme… nein… schön in der prallen Sonne… und die bekommt mir Weißhaut nicht.
Also verbringe ich den restlichen Nachmittag lesend am Pool auf der Dachterrasse meines Hotels.
Nach einer kurzen Siesta (die Hitze macht mir ganz schön zu schaffen) geht’s dann los (auch wieder zu Fuß natürlich) in die Richtung, in der sich laut Stadtplan die Strände befinden… Mittlerweile knallt die Sonne vom strahlendblauen Himmel und zu meiner Sonnenbrille gesellen sich Basecap und Schultertuch… wenn auch mal wieder zu spät… Irgendwann komm ich dann auch an, am Strand… Aber das verwöhnte Ostseekind will sich hier zwischen diesen ganzen Massen, die sich in den Palaparestaurants fast mit den Füßen im Wasser mit fettigem Zeug voll stopfen, und den ganzen „Verkäufern“ einfach nicht wohl fühlen und so breche ich die Suche nach einem ruhigen Schattenplatzchen am Wasser ab… Allerdings stehen selbst die vereinzelten Bänke nicht etwa im Schatten einer Palme… nein… schön in der prallen Sonne… und die bekommt mir Weißhaut nicht.
Also verbringe ich den restlichen Nachmittag lesend am Pool auf der Dachterrasse meines Hotels.
Darf ich bitten? - Antje tanzt in Veracruz
Abends stürze ich mich schließlich ins Getümmel der Strassen und der Hafenpromenade…
20:00 Danzón am Zócalo: Antje steht mitten unter den ca. 200 Schaulustigen, die der Band auf der Bühne zuhören und den vielen Tanzpärchen auf dem „Parkett“ zuschauen… Kurze Zeit später steht Antje auf der Tanzfläche… Ein sympathischer älterer Herr (so um die 70, also garantiert ohne horizontale Hintergedanken) in der typischen Danzón-Tracht ganz in weiss hatte mich galant aufgefordert… und da ich in diesem Fall nicht unhöflich sein wollte, musste ich die Gefahr eingehen, mich vor versammeltem Publikum zu blamieren…
Zum Glück hatte ich zuvor die Tänzer genau beobachtet und festgestellt, dass dieser Folkloretanz sehr viel mit der Rumba gemeinsam hat… Drehungen, Figuren, Tempo… alles sehr ähnlich… also sollte es einer Ex-Turniertänzerin wie mir wohl möglich sein, sich nicht zum Volldeppen zu machen. Die Tatsache, dass mein Tanzpartner einer der Tanzlehrer hier in Veracruz ist, und dementsprechend gute Führungsarbeit geleistet hat, trug das übrige dazu bei, dass wir wohl trotz beträchtlichem Größenunterschied relativ elegant getanzt haben… Zumindest gab es hinterher etliche Komplimente der Zuschauer, die sich nicht nach purem Mitleid anhörten…
21:00 Salsa in einer Seitengasse: Diesmal hat Antje einen der Sitzplätze ergattert… Die Musik war ebenfalls super und die Meute hat getanzt… Da ich hier jedoch nur plumpe Anmachen zu hören bekam, zog ich es vor, sitzen zu bleiben…
Gegen 22:30 gab es zum krönenden Abschluss dann La Bamba (dieser Welthit stammt nämlich aus Veracruz) auf der Hafenpromenade… „Yo no soy marinero… soy capitan, soy capitan…. La la bamba…“ Tralala… Mit diesem Lied in den Ohren fiel ich schließlich total alle und mit schmerzenden Füßen ins Bett.
20:00 Danzón am Zócalo: Antje steht mitten unter den ca. 200 Schaulustigen, die der Band auf der Bühne zuhören und den vielen Tanzpärchen auf dem „Parkett“ zuschauen… Kurze Zeit später steht Antje auf der Tanzfläche… Ein sympathischer älterer Herr (so um die 70, also garantiert ohne horizontale Hintergedanken) in der typischen Danzón-Tracht ganz in weiss hatte mich galant aufgefordert… und da ich in diesem Fall nicht unhöflich sein wollte, musste ich die Gefahr eingehen, mich vor versammeltem Publikum zu blamieren…
Zum Glück hatte ich zuvor die Tänzer genau beobachtet und festgestellt, dass dieser Folkloretanz sehr viel mit der Rumba gemeinsam hat… Drehungen, Figuren, Tempo… alles sehr ähnlich… also sollte es einer Ex-Turniertänzerin wie mir wohl möglich sein, sich nicht zum Volldeppen zu machen. Die Tatsache, dass mein Tanzpartner einer der Tanzlehrer hier in Veracruz ist, und dementsprechend gute Führungsarbeit geleistet hat, trug das übrige dazu bei, dass wir wohl trotz beträchtlichem Größenunterschied relativ elegant getanzt haben… Zumindest gab es hinterher etliche Komplimente der Zuschauer, die sich nicht nach purem Mitleid anhörten…
21:00 Salsa in einer Seitengasse: Diesmal hat Antje einen der Sitzplätze ergattert… Die Musik war ebenfalls super und die Meute hat getanzt… Da ich hier jedoch nur plumpe Anmachen zu hören bekam, zog ich es vor, sitzen zu bleiben…
Gegen 22:30 gab es zum krönenden Abschluss dann La Bamba (dieser Welthit stammt nämlich aus Veracruz) auf der Hafenpromenade… „Yo no soy marinero… soy capitan, soy capitan…. La la bamba…“ Tralala… Mit diesem Lied in den Ohren fiel ich schließlich total alle und mit schmerzenden Füßen ins Bett.
