09.05.2008
Zeit ist Geld
Heute machten wir uns auf den Weg zur letzten Maya-Stätte auf unserem Reiseplan. Von Cancún aus hatten wir 2 Möglichkeiten, nach Chichen Itza zu gelangen. Die erste war die Landstrasse, kostenfrei und wahrscheinlich mit unzähligen Schlaglöchern sowie vielen schwierigen Überholmanövern. Die andere Möglichkeit war die Mautstrasse, für deren Benutzung die Behörden mal eben 20 US$ kassieren. Zeit ist Geld dachten wir uns und entschieden uns für die zweite Variante. Dementsprechend wenig Verkehr herrschte dann aber auch auf dieser mit unseren Autobahnen durchaus vergleichbaren Strasse und der kleine Raser auf dem Fahrersitz neben mir konnte endlich mal das Gaspedal durchdrücken, ohne gleich eine Zurechtweisung zu kassieren (Ich bin ein schlechter Beifahrer, ich weiss).
In Chichen Itza angekommen entschieden wir uns für das Mayaland als Unterkunft. Die Anlage ist wirklich schön, sehr weitläufig und grün mit herumspazierenden Pfauen, der Pool ist im Vergleich dazu jedoch ein Witz, das Essen gerade einmal mittelmässig und das Personal ziemlich bis extrem unfreundlich.Nunja, da mein Kreislauf mal wieder schlapp gemacht hat und Jens auch nicht wirklich Lust auf Kultur hatte, verschoben wir die geplante Besichtigung der Ruinen auf den nächsten Tag und verbrachten den Nachmittag ganz ruhig am Pool.
10.05.2008
Nationalitätenraten
Heute morgen spazierten wir durch die gleich an unser Hotel angrenzenden Maya-Ruinen (ok, andersrum wärs korrekt... das Hotel grenzt an die Ruinen, schliesslich waren die zuerst da) und begegneten vielen deutschen Reisegruppen, unschwer zu erkennen, auch ohne, dass man jemanden reden hört. Bei unserem "Nationalitätenraten" haben wir uns nur sehr selten geirrt... Holländer, Italiener und natürlich Amis haben nämlich auch sehr offensichtliche Erkennungsmerkmale.
Die Anlag ist so ganz nett, aber bis auf das angeblich meist fotografierte Bauwerk Mexikos nichts besonderes. Während wir die Steine bewundern, gibt Jens seine Version eines engagierten Reiseleiters zum besten... natürlich mit Vorliebe in Hörweite der deutschen Reisegruppen....
Hotelsuche und Tanz auf der Strasse
Gegen Mittag fuhren wir dann weiter nach Merida und machten uns mal wieder auf die Hotelsuche. Im Reiseführer waren zwei Haciendas beschrieben, die wir als erstes suchten. Die erste, zu der man nur über 5 km Schleichweg durch Plantagen gelangt, sah geschlossen aus... Also den Schleichweg zurück in Richtung Hauptstrasse... Der Rückweg war zeitlich wesentlich kürzer... man muss halt einfach drauf vertrauen, dass nix von vorne kommt...Und nein, diesmal sass nicht Jens am Steuer, ich geb's ja zu...
Die 2. Hacienda war recht schön und sie hatten auch eine Unterkunft zu vermieten... Jedoch gab es hier keinen Pool und wir fragten uns, was man hier den ganzen Nachmittag lang machen soll.Also fuhren wir weiter ins Zentrum von Merida, wo wir schliesslich ein sehr schönes familiäres Hotel mit Pool im Innenhof fanden, an welchem wir unseren letzten Urlaubstag verbrachten. Eigentlich wollte ich noch was von der Innenstadt sehen, gefühlte 50 Grad im Schatten liessen mich jedoch von diesem Vorhaben Abstand nehmen...Auf der Suche nach einem Restaurant spazierten wir abends dann aber doch noch ins Zentrum. Nach dem Essen entdeckten wir noch eine nette Bar. Naja, ob die Bar jetzt nett war, weiss ich gar nicht... Jedenfalls standen Tische am Strassenrand und auf der anderen Seite der Strasse hatte sich eine Musikgruppe platziert, die die vorbeikommenden oder an den Tischen sitzenden Menschen mit Salsamusik zum Tänzchen auf der Strasse animierten. Ich fand die Stimmung recht schön und so suchten wir uns einen freien Tisch schlürften eine Piña Colada und genossen den Abend.
11.05.2008
Aus und Vorbei
Vormittags schauten wir uns nun doch noch das Zentrum der Stadt bei Tageslicht an, bevor wir uns aufmachten in Richtung Flughafen.
Nach einer kleinen Irrfahrt (Urlaubslaune im Eimer) durch Merida hatten wir den Flughafen gefunden, gaben unsere Dreckschleuder namens Auto wieder ab und liessen kurze Zeit später Yúcatan und 2 tolle Urlaubswochen hinter bzw. unter uns zurück.In Toluca gelandet besorgten wir uns erst einmal ein Ticket für den Shuttlebus zurück in die Hauptstadt. Die Kompetenzbestie am Schalter hat ein falsches Ticket ausgestellt... 19:40 statt 19:10 und so hätten wir noch eine Ewigkeit warten müssen. Da der Bus um 19:10 zum Glück nicht voll und der Fahrer nett war, durften wir trotzdem mitfahren und kamen dann - ich weiss nicht mehr wann - total alle und geschafft in meinem Appartment an.Der Urlaub war nun endgültig vorbei. :-(
Zeit ist Geld
Heute machten wir uns auf den Weg zur letzten Maya-Stätte auf unserem Reiseplan. Von Cancún aus hatten wir 2 Möglichkeiten, nach Chichen Itza zu gelangen. Die erste war die Landstrasse, kostenfrei und wahrscheinlich mit unzähligen Schlaglöchern sowie vielen schwierigen Überholmanövern. Die andere Möglichkeit war die Mautstrasse, für deren Benutzung die Behörden mal eben 20 US$ kassieren. Zeit ist Geld dachten wir uns und entschieden uns für die zweite Variante. Dementsprechend wenig Verkehr herrschte dann aber auch auf dieser mit unseren Autobahnen durchaus vergleichbaren Strasse und der kleine Raser auf dem Fahrersitz neben mir konnte endlich mal das Gaspedal durchdrücken, ohne gleich eine Zurechtweisung zu kassieren (Ich bin ein schlechter Beifahrer, ich weiss).
In Chichen Itza angekommen entschieden wir uns für das Mayaland als Unterkunft. Die Anlage ist wirklich schön, sehr weitläufig und grün mit herumspazierenden Pfauen, der Pool ist im Vergleich dazu jedoch ein Witz, das Essen gerade einmal mittelmässig und das Personal ziemlich bis extrem unfreundlich.Nunja, da mein Kreislauf mal wieder schlapp gemacht hat und Jens auch nicht wirklich Lust auf Kultur hatte, verschoben wir die geplante Besichtigung der Ruinen auf den nächsten Tag und verbrachten den Nachmittag ganz ruhig am Pool.
10.05.2008
Nationalitätenraten
Heute morgen spazierten wir durch die gleich an unser Hotel angrenzenden Maya-Ruinen (ok, andersrum wärs korrekt... das Hotel grenzt an die Ruinen, schliesslich waren die zuerst da) und begegneten vielen deutschen Reisegruppen, unschwer zu erkennen, auch ohne, dass man jemanden reden hört. Bei unserem "Nationalitätenraten" haben wir uns nur sehr selten geirrt... Holländer, Italiener und natürlich Amis haben nämlich auch sehr offensichtliche Erkennungsmerkmale.
Die Anlag ist so ganz nett, aber bis auf das angeblich meist fotografierte Bauwerk Mexikos nichts besonderes. Während wir die Steine bewundern, gibt Jens seine Version eines engagierten Reiseleiters zum besten... natürlich mit Vorliebe in Hörweite der deutschen Reisegruppen....
Hotelsuche und Tanz auf der Strasse
Gegen Mittag fuhren wir dann weiter nach Merida und machten uns mal wieder auf die Hotelsuche. Im Reiseführer waren zwei Haciendas beschrieben, die wir als erstes suchten. Die erste, zu der man nur über 5 km Schleichweg durch Plantagen gelangt, sah geschlossen aus... Also den Schleichweg zurück in Richtung Hauptstrasse... Der Rückweg war zeitlich wesentlich kürzer... man muss halt einfach drauf vertrauen, dass nix von vorne kommt...Und nein, diesmal sass nicht Jens am Steuer, ich geb's ja zu...
Die 2. Hacienda war recht schön und sie hatten auch eine Unterkunft zu vermieten... Jedoch gab es hier keinen Pool und wir fragten uns, was man hier den ganzen Nachmittag lang machen soll.Also fuhren wir weiter ins Zentrum von Merida, wo wir schliesslich ein sehr schönes familiäres Hotel mit Pool im Innenhof fanden, an welchem wir unseren letzten Urlaubstag verbrachten. Eigentlich wollte ich noch was von der Innenstadt sehen, gefühlte 50 Grad im Schatten liessen mich jedoch von diesem Vorhaben Abstand nehmen...Auf der Suche nach einem Restaurant spazierten wir abends dann aber doch noch ins Zentrum. Nach dem Essen entdeckten wir noch eine nette Bar. Naja, ob die Bar jetzt nett war, weiss ich gar nicht... Jedenfalls standen Tische am Strassenrand und auf der anderen Seite der Strasse hatte sich eine Musikgruppe platziert, die die vorbeikommenden oder an den Tischen sitzenden Menschen mit Salsamusik zum Tänzchen auf der Strasse animierten. Ich fand die Stimmung recht schön und so suchten wir uns einen freien Tisch schlürften eine Piña Colada und genossen den Abend.
11.05.2008
Aus und Vorbei
Vormittags schauten wir uns nun doch noch das Zentrum der Stadt bei Tageslicht an, bevor wir uns aufmachten in Richtung Flughafen.
Nach einer kleinen Irrfahrt (Urlaubslaune im Eimer) durch Merida hatten wir den Flughafen gefunden, gaben unsere Dreckschleuder namens Auto wieder ab und liessen kurze Zeit später Yúcatan und 2 tolle Urlaubswochen hinter bzw. unter uns zurück.In Toluca gelandet besorgten wir uns erst einmal ein Ticket für den Shuttlebus zurück in die Hauptstadt. Die Kompetenzbestie am Schalter hat ein falsches Ticket ausgestellt... 19:40 statt 19:10 und so hätten wir noch eine Ewigkeit warten müssen. Da der Bus um 19:10 zum Glück nicht voll und der Fahrer nett war, durften wir trotzdem mitfahren und kamen dann - ich weiss nicht mehr wann - total alle und geschafft in meinem Appartment an.Der Urlaub war nun endgültig vorbei. :-(
