Mein Informationsjahr in México 2008

Reiseberichte Kuba

Buenas dias, amigos!
Da ich gerade mal wieder warten muss... diesmal auf meinen Termin bei der mexikanischen Steuerbehörde... habe ich mal wieder Zeit für eine kleine Meldung. Eigentlich sollte mein Termin um 10:00 stattfinden, aber gerade kam der Anruf, dass die Siemens-Personaltante mal wieder nicht rechtzeitig angefangen hat zu arbeiten und somit mein "Comprobante de Domicilio" noch nicht bei PWC eingegangen ist... also darf ich erst um 11:00 auf dem Amt antanzen. Nun ja, und da das Amt nur 10 Minuten und nicht wie Siemens 45 Minuten von meiner Wohnung entfernt ist, habe ich den Vormittag mehr oder weniger frei. ;-)

Die Berichterstattung zum Kuba-Urlaub wird diesmal nicht tageweise sondern Standortweise erfolgen, da wir an manchen Tagen eben einfach nur faul am Strand gelegen haben... Zu diesen Tagen gibt's logischerweise meist nicht all zu viel zu berichten...
Da das letzte Wochenende bis auf einen Kneipenabend mit Karina und nem Haufen unbekannter Leute im Stadtzentrum recht ruhig (und verregnet) war, habe ich schon mal angefangen mit dem Schreiben und die ersten Ergebnisse liegen bereits bei meinem lieben Beta-Leser... Sobald er seinen Senf dazugegeben hat, erscheinen sie hier, also bitte noch ein bisschen Geduld...

Zum Kneipenabend gibt's eigentlich nicht viel zu schreiben... außer dass ich mal wieder folgende Beobachtungen gemacht habe...
Wenn Latinos (insbesondere die weiblichen Vertreter) ihre Geschichten zum Besten geben, dann machen sie das mit allem, was ihnen zur Verfügung steht... Händen, Füßen, ausdrucksstarker Mimik und manchmal unter Einsatz ihrer gesamten Schwungmasse (ist bei vielen hier nicht wenig)... Da geraten die Gläser und die 5-Liter-Biertürme auf dem Tisch schon mehr als einmal ins Schwanken. Wenn ich dann mal einen kleinen Beitrag leisten kann, dann muss das für die Chicas schon ziemlich langweilig wirken... so rein erzählerisch, ohne Untermalung des Ganzen...
Nun ja, die andere Beobachtung ist... ich verstehe mittlerweile ziemlich viel von dem, was sie erzählen, sogar, wenn alle durcheinander reden und schreien... zumindest zu Beginn des Abends... Je höher jedoch der Alkoholpegel klettert (nein, nicht meiner... ich trink doch keinen Alkohol... Margaritas zählen ja nicht ;-), desto weniger krieg ich mit... morgens um halb 2 hab ich es dann aufgegeben irgendjemandem außer meinen beiden direkten Sitznachbarn zuzuhören...
Aber um diese Uhrzeit ist das Körnchen Wahrheit in den Geschichten ja sowieso nicht mehr allzu groß... man verpasst also nicht wirklich was...