Mein Informationsjahr in México 2008

Urlaub Cuba - Santiago (16. / 17.08.2008)

Un Descanso
Den heutigen Tag ließen wir sehr ruhig angehen. Das ausgiebige Frühstück am Buffet war seine Sterne und den Preis übrigens durchaus wert. Später haben wir aus Ermangelung des Swimming-Pools unsere Handtücher in einem benachbarten „Grünstück“ ausgebreitet und gelesen. Dann erhielten wir noch die Information, dass unsere für morgen gebuchte Besichtigungstour wegen einer Hurrikan-Warnung abgesagt wurde. Toll, und was machen wir dann morgen den ganzen Tag lang? Naja, abwarten… Heute stand erst einmal noch die Besichtigung eines Kriegsdenkmals auf dem Programm… Man will’s kaum glauben… auf Cuba ein Denkmal für im Krieg gefallene US-Soldaten...

Jens stellt die Konkurrenz in den Schatten
Abends waren wir dann in der hoteleigenen Discothek, die sich genau ein Stockwerk unter unserem Zimmer befindet… Schon unglaublich, dass wir deren Vorhandensein in unserem Zimmer überhaupt nicht merken. Da war wohl ein cleverer Architekt am Werk. An dieser Stelle soll ich im Namen meines Beta-Lesers noch anmerken, dass Jens an diesem Abend mal Lust hatte zu tanzen, dass er sich "ordentlich in Pose geschmissen" hat und mit seinen Tanzkünsten sowieso "jeden Latino in den Schatten" stellt... Kommentar überflüssig, denke ich ;-)... Der Abend war jedenfalls ganz nett, wenn auch die im Eintrittspreis incluierten Piña Coladas grottenschlecht waren und die Musik sich wieder als Reggetón-lastig erwies. Jedenfalls hatte ich wieder ein Lästerparadies gefunden… Aber Schatzi spielt immer nicht so richtig mit… Gute Lästereien gibt’s eben doch nur unter Frauen… ;-) Nich Mama? Draußen fing es nun wirklich an zu schütten und der Wind frischte auf. Die Hotelmanager rannten ganz geschäftig durch alle Flure und Prüften irgendwas… Sollte uns der Hurrikan tatsächlich treffen? Jens würd’s freuen… Endlich mal ein bisschen Action ;-) Ich muss so was ja nicht unbedingt haben…

2 Gorditos maltrataron Ciclista
Ganz offensichtlich zieht das gefürchtete Lüftchen an uns vorbei und die Tour wurde umsonst abgesagt. Nun gut, wir spazieren also ins und durchs Stadtzentrum. Santiago gefällt mir schon um einiges besser als Havanna… Es ist nicht ganz so verfallen und macht auch einen saubereren Eindruck. Wir schlendern die Hafenpromenade entlang und ließen uns auf einer der Bänke im Halbschatten in mitten der Fußball spielenden Kinder nieder, um wieder ein paar Seiten zu lesen. Zurück ging es dann im Bicitaxi… der arme Taxista kam ganz schön ins Schwitzen mit uns zwei dicken Touristen auf dem Rücksitz… Santiago ist nämlich nicht unbedingt das, was man hier als „plano“ bezeichnet. Einmal musste er sich sogar anschieben lassen, um den Hügel hochzustrampeln… Wir waren dann nett und sind am Zócalo ausgestiegen um uns von einem richtigen Taxi ins Hotel kutschieren zu lassen. Den Abend verbrachten wir auf der Dachterrasse im 15 Stock bei Piña Colada und Cappuccino in meinem und Bier und Sambuca (eigentlich gegen die Magenschmerzen… mit eher gegenteiliger Wirkung) in Jens’ Fall.