Flug Havanna – Holguin (10.08.2008)
Um uns die Ortswechsel ein wenig leichter zu gestalten, denn vom Warten an Bushaltestellen hatten wir bereits jetzt die Schnauze voll, versuchten wir am Flughafen von Havanna Inlandsflüge Holguin – Santiago, Santiago – Trinidad etc. zu bekommen. Das ist jedoch unmöglich, gut, nicht unmöglich, aber völlig unsinnig, da alle Inlandsflüge immer über die Drehscheibe Havanna gehen… Das heißt, wir wären auch fliegender Weise stundenlang unterwegs und mit Umsteigen und Warten beschäftigt. Also auch keine Alternative für uns.
Um dem Urlaub zu retten, blieb also nur der Verzicht auf weitere Individualplanungen inklusive Streichen einiger Ausflugsziele sowie die Verlängerung unserer Strandaufenthalte… Wir beschlossen also, unsere Kuba-Rundreise auf die Stationen Havanna, Holguin, Santiago und Varadero zu beschränken. Im Nachhinein betrachtet… eine weise Entscheidung!
Geschlechtsspezifische Betreuung
In der Wartehalle am Flughafen gab es eine kleine Snackbar, die uns nicht nur verbrannte Schweineohren, sondern auch noch eine bedarfsgerechte Bedienung bot. Es gab nämlich einen Barkeeper (keinen zweiten Blick aus den Augenwinkeln wert), der immer tätig wurde, wenn weibliche Kundschaft an den Tresen trat, und eine kleine Chica, die augenscheinlich nicht nur Kekse verkauft, mit rotem BH unter durchsichtiger weißer Bluse für die männlichen Reisenden.Als Jens später noch einmal zur Bar ging, um ein zweites Getränk zu bestellen (war halt durstig ;-), hat der gerade an der Kasse stehende Barkeeper extra die Chica rangepfiffen, damit sie sich um Jens Versorgung kümmert. Ist doch nett, oder? Das Auge isst bzw. trinkt halt mit.
Und ganz offensichtlich wischt es auch mit… Während wir nämlich an einem der Tische sitzend unsere Kekse futterten, hatte die Putzfrau nichts Besseres zu tun, als genau unter Jens Stuhl 3 mal gründlichst zu wischen (inklusive Füße hochheben und Stuhl verrücken). Es gibt ja in der ganzen Wartehalle keine andere zu säubernde Ecke… Mein Süßer macht aber auch immer einen Dreck ;-) … Wenn ihre Aufführung nicht so absolut komisch gewirkt hätte, könnte man es schon fast als schlechtes Benehmen bezeichnen, den Gästen dermaßen auf die Pelle zu rücken. Naja, nachdem sie mit dem Wischen endlich fertig war, musste dann noch der Mülleimer direkt neben unserem Tisch geleert werden, wobei sie es geschafft hat, die Hälfte des Mülls auf dem frisch gewischten Boden zu verteilen. Clever, Clever… muss ich schon sagen…
Irgendwann durften wir dann in eine kleine Propellermaschine klettern, die uns nach Holguin bringen sollte. Unterwegs sind wir an einem heftigen Gewitter vorbeigeflogen. Mit zuckenden Blitzen durch dicke schwarze Wolken vor dem Hintergrund der untergehenden Sonne hatten wir eine spektakuläre Aussicht. Manchmal lohnt sich das Fliegen schon um des Fliegens willen...
Bitte warten… wenn Antje die Langeweile packt…
Nach der Landung in Holguin werden die 20 Koffer (während wir übers Rollfeld in Richtung „Ankunftshalle spazieren“) aus dem Flugzeug erst auf einen Transportwagen und dann auf ein winziges Transportband, welches allgemeines Gelächter verursachte, geschmissen. Völlig ineffektiv. Es wäre wesentlich schneller gegangen, wenn jeder beim Betreten der Halle seinen Koffer direkt vom Transportwagen genommen hätte … ;-)
Unser Flug war der letzte des Tages und dementsprechend standen vor dem Flughafen bei weitem nicht genug Taxen… wieder einmal hieß es warten… warten… warten. Auf unseren Koffern sitzend mussten wir uns auf die (immerhin vorhandene) Organisationstante verlassen, die uns immer wieder versichert „Ya viene“ („Ist schon unterwegs“), „Ya está llegando“ (Wenn man das überhaupt sinnvoll übersetzen kann: „Ich schon am Ankommen“) … und das mehr als eine Stunde lang… Keine Ahnung, von wo die Taxen los fahren, oder ob die vielleicht erst noch abendbroten…Mit dieser Ausrede hatte man uns ja in Havanna schon mal eine Verspätung erklärt… „es ist Mittagessenzeit, deshalb kommt der Bus nicht pünktlich“…. Alles klar?
Tja und aus lauter Langeweile beschließt Antje, ein paar Spinnerfotos zu schießen. Als sie die nicht so gelungenen dann löschen wollte, passierte es… falscher Knopf… dann die BITTE WARTEN-Anzeige auf dem Bildschirm… und die böse Vorahnung bestätigt sich… Richtig… alle Fotos weg... alles gelöscht…
Oh oh… eine kleinlaute Beichte und ein paar traurig-böse Kommentare später teilten wir uns schließlich ein Taxi ins Zentrum Holguins mit einem mehr als seltsamen Kerlchen, das uns schon im Flugzeug aufgefallen war. Manchmal hat es echt Vorteile, wenn andere nicht wissen, dass man fließend Spanisch spricht… Wir haben uns auf der Rückbank jedenfalls köstlich über die Unterhaltung zwischen Taxifahrer und diesem Kerl amüsiert.
Unser Hotelzimmer – eigentlich mehr ein Bungalow – war im Vergleich zum Inglaterra sehr ok und das Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung. Nach einem Mitternachtssnack und einem kurzen blick in die fast leere Disco fielen wir dann auch gleich ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es dann nach einem „Auch-nicht-so-der-Bringer-Frühstück“ im Ost-Charme-Speisesaal mit dem Taxi (nach einem Bus haben wir lieber gar nicht erst gefragt) an den etwa 1 Stunde Überlandfahrt entfernten Strand ins Blau Costa Verde Beach Resort an der Playa Pesquero.
Um uns die Ortswechsel ein wenig leichter zu gestalten, denn vom Warten an Bushaltestellen hatten wir bereits jetzt die Schnauze voll, versuchten wir am Flughafen von Havanna Inlandsflüge Holguin – Santiago, Santiago – Trinidad etc. zu bekommen. Das ist jedoch unmöglich, gut, nicht unmöglich, aber völlig unsinnig, da alle Inlandsflüge immer über die Drehscheibe Havanna gehen… Das heißt, wir wären auch fliegender Weise stundenlang unterwegs und mit Umsteigen und Warten beschäftigt. Also auch keine Alternative für uns.
Um dem Urlaub zu retten, blieb also nur der Verzicht auf weitere Individualplanungen inklusive Streichen einiger Ausflugsziele sowie die Verlängerung unserer Strandaufenthalte… Wir beschlossen also, unsere Kuba-Rundreise auf die Stationen Havanna, Holguin, Santiago und Varadero zu beschränken. Im Nachhinein betrachtet… eine weise Entscheidung!
Geschlechtsspezifische Betreuung
In der Wartehalle am Flughafen gab es eine kleine Snackbar, die uns nicht nur verbrannte Schweineohren, sondern auch noch eine bedarfsgerechte Bedienung bot. Es gab nämlich einen Barkeeper (keinen zweiten Blick aus den Augenwinkeln wert), der immer tätig wurde, wenn weibliche Kundschaft an den Tresen trat, und eine kleine Chica, die augenscheinlich nicht nur Kekse verkauft, mit rotem BH unter durchsichtiger weißer Bluse für die männlichen Reisenden.Als Jens später noch einmal zur Bar ging, um ein zweites Getränk zu bestellen (war halt durstig ;-), hat der gerade an der Kasse stehende Barkeeper extra die Chica rangepfiffen, damit sie sich um Jens Versorgung kümmert. Ist doch nett, oder? Das Auge isst bzw. trinkt halt mit.
Und ganz offensichtlich wischt es auch mit… Während wir nämlich an einem der Tische sitzend unsere Kekse futterten, hatte die Putzfrau nichts Besseres zu tun, als genau unter Jens Stuhl 3 mal gründlichst zu wischen (inklusive Füße hochheben und Stuhl verrücken). Es gibt ja in der ganzen Wartehalle keine andere zu säubernde Ecke… Mein Süßer macht aber auch immer einen Dreck ;-) … Wenn ihre Aufführung nicht so absolut komisch gewirkt hätte, könnte man es schon fast als schlechtes Benehmen bezeichnen, den Gästen dermaßen auf die Pelle zu rücken. Naja, nachdem sie mit dem Wischen endlich fertig war, musste dann noch der Mülleimer direkt neben unserem Tisch geleert werden, wobei sie es geschafft hat, die Hälfte des Mülls auf dem frisch gewischten Boden zu verteilen. Clever, Clever… muss ich schon sagen…
Irgendwann durften wir dann in eine kleine Propellermaschine klettern, die uns nach Holguin bringen sollte. Unterwegs sind wir an einem heftigen Gewitter vorbeigeflogen. Mit zuckenden Blitzen durch dicke schwarze Wolken vor dem Hintergrund der untergehenden Sonne hatten wir eine spektakuläre Aussicht. Manchmal lohnt sich das Fliegen schon um des Fliegens willen...
Bitte warten… wenn Antje die Langeweile packt…
Nach der Landung in Holguin werden die 20 Koffer (während wir übers Rollfeld in Richtung „Ankunftshalle spazieren“) aus dem Flugzeug erst auf einen Transportwagen und dann auf ein winziges Transportband, welches allgemeines Gelächter verursachte, geschmissen. Völlig ineffektiv. Es wäre wesentlich schneller gegangen, wenn jeder beim Betreten der Halle seinen Koffer direkt vom Transportwagen genommen hätte … ;-)
Unser Flug war der letzte des Tages und dementsprechend standen vor dem Flughafen bei weitem nicht genug Taxen… wieder einmal hieß es warten… warten… warten. Auf unseren Koffern sitzend mussten wir uns auf die (immerhin vorhandene) Organisationstante verlassen, die uns immer wieder versichert „Ya viene“ („Ist schon unterwegs“), „Ya está llegando“ (Wenn man das überhaupt sinnvoll übersetzen kann: „Ich schon am Ankommen“) … und das mehr als eine Stunde lang… Keine Ahnung, von wo die Taxen los fahren, oder ob die vielleicht erst noch abendbroten…Mit dieser Ausrede hatte man uns ja in Havanna schon mal eine Verspätung erklärt… „es ist Mittagessenzeit, deshalb kommt der Bus nicht pünktlich“…. Alles klar?
Tja und aus lauter Langeweile beschließt Antje, ein paar Spinnerfotos zu schießen. Als sie die nicht so gelungenen dann löschen wollte, passierte es… falscher Knopf… dann die BITTE WARTEN-Anzeige auf dem Bildschirm… und die böse Vorahnung bestätigt sich… Richtig… alle Fotos weg... alles gelöscht…
Oh oh… eine kleinlaute Beichte und ein paar traurig-böse Kommentare später teilten wir uns schließlich ein Taxi ins Zentrum Holguins mit einem mehr als seltsamen Kerlchen, das uns schon im Flugzeug aufgefallen war. Manchmal hat es echt Vorteile, wenn andere nicht wissen, dass man fließend Spanisch spricht… Wir haben uns auf der Rückbank jedenfalls köstlich über die Unterhaltung zwischen Taxifahrer und diesem Kerl amüsiert.
Unser Hotelzimmer – eigentlich mehr ein Bungalow – war im Vergleich zum Inglaterra sehr ok und das Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung. Nach einem Mitternachtssnack und einem kurzen blick in die fast leere Disco fielen wir dann auch gleich ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es dann nach einem „Auch-nicht-so-der-Bringer-Frühstück“ im Ost-Charme-Speisesaal mit dem Taxi (nach einem Bus haben wir lieber gar nicht erst gefragt) an den etwa 1 Stunde Überlandfahrt entfernten Strand ins Blau Costa Verde Beach Resort an der Playa Pesquero.
